Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit: Frankreich ist eines von nur sechs Ländern der Welt, in denen Freuen dieselben Rechte haben wie Männer

In einer breit angelegten Studie untersucht die Weltbankgruppe seit nunmehr zehn Jahren, wie es um die ökonomische Gleichstellung von Männern und Frauen in den Ländern der Erde bestellt ist. In einigen Regionen der Erde geht es diesbezüglich weiterhin nur langsam voran. Doch in diesem Jahr gab es erstmals sechs Länder, welche die Weltbank-Kriterien zu 100 Prozent erfüllen: Belgien, Dänemark, Frankreich, Lettland, Luxemburg und Schweden. Und von ihnen, so der Report, war Frankreich das Land, in dem die größten Fortschritte gemacht wurden – u.a. mit der Verabschiedung von Gesetzen gegen häusliche Gewalt und gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz sowie mit der Einführung des bezahlten Erziehungsurlaubs für junge Eltern.

Untersucht wurde außerdem, inwieweit Frauen sich in der Öffentlichkeit ungehindert bewegen können, welche Karrierechancen sie haben, wie sie entlohnt werden, wie Mutterschaft geschützt und gefördert wird und unter welchen Bedingungen Frauen eine Firma gründen, Anlagen tätigen oder ihre Altersvorsorge sichern können. Und sie stellte auch Fragen wie diese: „Kann eine Frau sich in derselben Weise auf Reisen bewegen wie ein Mann?“ Der Durchschnittswert, den die Untersuchung ermittelte, liegt bei 74,71 Prozent des Maximums. Großbritannien erreichte 97,5 – Deutschland nur 91,88 Prozent.

In der Bundesrepublik bemängelt die Studie vor allem Ungleichheiten beim Einkommen und in der Kinderbetreuung.

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